Das BGB, das Bürgerliche Gesetzbuch, ist das zentrale Gesetzbuch für private Rechtsbeziehungen in Deutschland. Auch bekannt als Zivilgesetzbuch, regelt es alles, was mit Mietverträgen, Nachbarschaftsrechten oder Baugenehmigungen zu tun hat – oft ohne dass Sie es merken. Wenn Sie eine Einliegerwohnung vermieten, eine Fassade sanieren oder einen Treppenhandlauf einbauen, greift das BGB – und es entscheidet, ob Sie Recht haben oder nicht.
Ein klassisches Beispiel: Mietrecht, ein Teilbereich des BGB, der die Beziehung zwischen Vermieter und Mieter regelt bestimmt, ob Sie als Vermieter das Sonderkündigungsrecht nutzen dürfen oder ob ein Mieter bei Renovierungen Mietminderung verlangen kann. Oder nehmen Sie das Nachbarrecht, das im BGB verankert ist und Lärm, Schatten oder Baugrenzen zwischen Nachbarn regelt. Wer seine Dachterrasse umbaut und dabei die Ruhezeiten missachtet, handelt nicht nur unhöflich – er verstößt gegen Paragraph 906 BGB. Und wer eine denkmalgeschützte Tür ersetzt, ohne die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde einzuholen, macht sich nicht nur strafbar – er bricht auch gegen das BGB, denn Denkmalschutzgesetze sind oft an die BGB-Grundlagen gekoppelt.
Das BGB ist kein trockenes Gesetzeswerk, das nur Anwälte brauchen. Es ist der unsichtbare Rahmen, der Ihre Investitionen schützt – oder gefährdet. Wenn Sie einen Estrich verlegen, eine Dampfsperre einbauen oder eine Solaranlage aufs Dach montieren: Jeder Schritt hat rechtliche Konsequenzen. Die BGB-Regeln bestimmen, wer für Schäden haftet, wer die Kosten trägt und wann Sie einen Gutachter hinzuziehen müssen. Sie finden das in unseren Artikeln wieder: Ob es um die Grundschuldbestellung beim Notar geht, um die Beleihungswertgutachten für die Bank oder um die Rechte bei Kostensteigerungen im Bau – alles hängt mit dem BGB zusammen.
Was Sie hier finden, sind keine abstrakten Rechtstexte. Es sind konkrete Fälle, die echte Bauherren, Vermieter und Sanierer erlebt haben – und wie sie mit dem BGB umgegangen sind. Ob Sie eine alte Wohnung sanieren, eine Treppe sicher machen oder eine Fassade mit Lehmputz renovieren: Die richtige Rechtslage macht den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Investition und einer teuren Fehlentscheidung. Hier erfahren Sie, wie Sie das BGB nutzen, statt von ihm überrascht zu werden.
Garantie und Gewährleistung nach einer Renovierung sind rechtlich unterschiedlich. Die Gewährleistung ist gesetzlich und gilt 5 Jahre, die Garantie ist freiwillig und oft eingeschränkt. Wer den Unterschied kennt, kann seine Rechte durchsetzen.
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