Trockenbau Fehler: Häufige Mistfälle und wie Sie sie vermeiden

Wenn Sie Trockenbau, ein bautechnisches Verfahren zur schnellen Wand- und Deckenkonstruktion mit Gipskartonplatten. Auch als Gipskartonbau bekannt, ist es eine der häufigsten Methoden im Innenausbau – aber auch eine der fehleranfälligsten. Viele denken, Trockenbau ist einfach: Platten an die Wand, Schrauben rein, fertig. Doch schon kleinste Fehler bei der Planung oder Ausführung führen zu Rissen, Schimmel oder sogar strukturellen Problemen. Und das kostet später viel mehr Zeit und Geld als eine saubere Installation von Anfang an.

Ein typischer Trockenbau Fehler, eine falsche Montage von Gipskartonplatten, die zu Rissen, Schimmel oder Schwingungen führt ist die fehlende Dehnungsfuge an Decken oder Wänden. Wer die Platten bis an die Decke oder Bodenplatte schraubt, ohne einen 5–10 mm Abstand zu lassen, sorgt dafür, dass die Platten bei Temperaturschwankungen hochgehen – und reißen. Genauso häufig: falsche Dampfbremse. Wer in Bädern oder Küchen einfach eine Folie klebt, statt eine vollständige, lückenlose Dampfsperre nach DIN 18534 einzubauen, lädt Schimmel förmlich ein. Und dann kommt der große Mist: Keine Unterkonstruktion aus verzinktem Stahl, sondern Holz. Holz quillt, schimmelt, verzieht – und mit ihm die Platten. Das ist kein Sparprojekt, das ist ein Zeitbombenbau.

Ein weiterer Trockenbau Fehler, die falsche Verwendung von Materialien oder falsche Befestigungstechniken, die zu langfristigen Schäden führen ist das Verwenden von zu dünnen Platten für Decken oder bei hohen Belastungen. 12,5 mm Gipskarton ist für Wände okay – für Decken braucht man 15 mm oder sogar doppelte Schichten. Und wer mit zu wenigen Schrauben arbeitet – etwa nur 20 pro Quadratmeter statt der empfohlenen 30–40 – hat später ein wackeliges Ergebnis. Die Schrauben müssen auch richtig sitzen: nicht zu tief, nicht zu flach, immer im Holz- oder Metallprofil, nie nur in der Platte. Und dann noch die Dämmung: Wer sie einfach zwischen die Unterkonstruktion klemmt, ohne sie zu fixieren, bekommt später ein summendes, vibrierendes Geräusch – besonders bei Wärmepumpen oder Lüftungsanlagen.

Die gute Nachricht: All das lässt sich vermeiden. Es braucht nicht mehr als ein bisschen Wissen, ein paar Grundregeln und den Mut, nicht zu sparen, wo es zählt. In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Beispiele aus echten Projekten – von der Sanierung eines Altbaus mit Schimmelproblemen bis zur Fehlplanung einer Einbauküche, die durch falschen Trockenbau die ganze Wand zerstörte. Sie lernen, wie Sie Fehler erkennen, bevor sie passieren, und was wirklich hilft, wenn es doch schon zu spät ist. Keine Theorie. Nur das, was funktioniert.