Sperrholz statt Gipskarton: Warum Holzplatten bessere Wände machen

Wenn du eine Wand neu machst, denkst du wahrscheinlich an Sperrholz, eine stabile Holzplattenart aus mehreren dünnen Holzschichten, die kreuzweise verleimt sind. Also bekannt als Multiplex, ist es ein Material, das seit Jahrzehnten in professioneller Tischlerei und Sanierung eingesetzt wird – und das aus gutem Grund. Im Gegensatz dazu ist Gipskarton, ein billiges, leichtes Plattenmaterial aus Gips und Papier, das vor allem in Neubauten für schnelle Trockenbauwände verwendet wird. Aber warum sollte man in einem Altbau, bei einer Sanierung oder sogar bei einer Innentür- oder Treppenhaus-Modernisierung nicht lieber auf Sperrholz setzen? Die Antwort liegt in der Dauerhaftigkeit, der Luftqualität und der Stabilität.

Sperrholz atmet. Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab – das verhindert Schimmel, ohne dass du eine teure Dampfsperre einbauen musst. In Bädern, Küchen oder in Altbauten mit aufsteigender Feuchtigkeit ist das ein riesiger Vorteil. Gipskarton dagegen saugt Feuchtigkeit wie ein Schwamm auf, wird weich, bröckelt und muss oft ersetzt werden. Und wenn du mal eine Bohrung brauchst – zum Beispiel für einen Handlauf oder eine Treppenbeleuchtung – hält Sperrholz eine Schraube fest. Gipskarton braucht Spezialdübel, und selbst die halten nicht ewig. Außerdem ist Sperrholz ein besserer Schallschutz. Es dämpft Geräusche zwischen Räumen, während Gipskarton sie einfach durchlässt. In einem Denkmal oder bei einer behutsamen Stadterneuerung ist das nicht nur praktisch – es ist oft auch vorgeschrieben.

Und was ist mit der Umwelt? Sperrholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist ein natürlicher Werkstoff. Es wird nicht mit Chemikalien vollgepumpt wie viele Gipskartonplatten, die mit Schimmelpilzschutzmitteln behandelt werden. In einem Haus mit natürlichen Materialien, Holz, Lehm oder Stein, die ein gesünderes Raumklima schaffen. macht Sperrholz als Wandmaterial Sinn. Es passt zu Holztüren, Holzfensterrahmen und massiven Bodenplanken – alles Dinge, die du bei uns in der Tischlerei Meisterschmiede findest. Gipskarton dagegen wirkt künstlich, flach, und nach ein paar Jahren sieht man die Nähte, die Risse, die Feuchtigkeitsschäden. Du willst eine Wand, die Jahre hält – oder eine, die du in fünf Jahren wieder rausreißt?

Die Posts unten zeigen dir, wie Sperrholz in der Praxis eingesetzt wird – von der Sanierung von denkmalgeschützten Fassaden bis hin zur perfekten Wandverkleidung in Bädern ohne Feuchtigkeitsschäden. Du findest hier keine Theorie. Nur echte Lösungen von Menschen, die jeden Tag mit Holz arbeiten – und wissen, warum es manchmal die einzige richtige Wahl ist.