Kennst du das Problem, dass die Wand nach dem Verputzen nicht so wird, wie du es dir vorgestellt hast? Putz sieht oft einfach aus, aber ohne die richtige Technik kann das Ergebnis schnell uneben oder bröckelig werden. Dabei sind ein paar Grundlagen und Tricks schon der Schlüssel zu einer glatten und haltbaren Wand. Hier erklären wir dir, wie Putz funktioniert und was du bei verschiedenen Techniken beachten solltest.
Erstmal solltest du wissen, dass es verschiedene Putzarten gibt. Innenputz und Außenputz unterscheiden sich vor allem in der Zusammensetzung: Innenputz ist meist feiner und atmungsaktiver, während Außenputz wetterfest und oft widerstandsfähiger sein muss. Dann gibt es Lehmputz, Kalkputz oder Zementputz – jeder hat seine eigenen Vorteile und ist für bestimmte Untergründe und Räume besser geeignet.
Zum Beispiel ist Lehmputz super für ein gesundes Raumklima, weil er Feuchtigkeit speichert und wieder abgibt. Wer dagegen eine Wetterseite draußen verputzt, sollte eher auf zementbasierten Putz setzen, der härter und wasserabweisend ist.
Bevor du mit dem Putz loslegst, prüfe immer den Untergrund. Er muss sauber, trocken und frei von Staub oder losen Teilen sein. Klebriger Untergrund? Besser mit einem Haftgrund behandeln. Wenn du Anfänger bist, fang mit einem dünnen Kratz- oder Spritzbewurf an – das hilft dem späteren Putz, gut zu haften.
Beim Auftrag selbst ist es wichtig, gleichmäßig zu arbeiten. Am besten teilst du die Wand in überschaubare Abschnitte und verputzt sie nacheinander. Verwende eine Kelle oder ein Reibebrett, um den Putz glatt zu ziehen. Achte darauf, nicht zu dick aufzutragen – meist sind 10 bis 15 Millimeter ausreichend. Übe dabei am besten zuerst an einer kleinen Fläche, bis du das Gefühl für den Putz hast.
Zum Schluss sorgt das richtige Glätten und eventuell Nachbehandeln für eine schöne Oberfläche. Bei Kalkputz solltest du den Putz anschließend etwas feucht halten, damit er nicht zu schnell trocknet und Risse entstehen. Soll der Putz strukturiert aussehen, kannst du mit speziellen Reibahlen oder Bürsten Effekte erzeugen.
Wenn du diese einfachen Regeln beachtest, wirst du mit Putztechniken schneller gute Ergebnisse erzielen und die Freude am Selbermachen steigt auch. Probiere es ruhig aus – mit etwas Übung schaffst du dir eine perfekte Wand, die nicht nur gut aussieht, sondern auch lange hält.
Lust auf mehr als langweilige, glatte Wände? Dieser Guide erklärt, was eine strukturierte Wand ist und wie du mit Techniken, Mustern und Tipps jeden Raum zum Hingucker machst.
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